Nachfolge heißt auch loslassen – im Gespräch mit Philipp Schülein

Shownotes

Was verändert sich, wenn ein Nachfolger später selbst operative Verantwortung abgibt? Philipp kennt beide Perspektiven und spricht über die Entscheidungen und Lernschritte auf seinem Weg.

Darum geht es in der Folge:

– Die frühe Frage nach der Nachfolge: Was bedeutet eine Zusage mit 16? – Ein Lebensweg mit unterschiedlichen Stationen und sein Einfluss auf das Führungsverständnis. – Einstieg über die Produktion: die Arbeit verstehen und Beziehungen aufbauen. – Kleine Verbesserungen als erste Schritte zu Vertrauen und Akzeptanz. – Wirtschaftliche Herausforderungen und der Umgang mit eigener Belastung. – Externe Begleitung und die Übergabe der operativen Führung. – Klare Kommunikationswege und das konsequente Leben einer neuen Rolle. – Der Rückzug des Vaters: eigener Gestaltungsspielraum und ein fehlendes Gegenüber. – Zeitplan, Transparenz und die Einbindung der Familie in den Nachfolgeprozess.

Ein Impuls zum Weiterdenken: Welche Entscheidungen sollen nach einer Übergabe tatsächlich beim neuen Verantwortlichen liegen – und wie bleibt ihr miteinander im Gespräch?

Podcast: Der Rückenwindgeber Gastgeber: Holger Langer Gast: Philipp Schülein

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Transkript anzeigen

00:00:02: Wenn wir über Nachfolgesprechen, denken die meisten an einen Zeitpunkt.

00:00:07: An eine Übergabe, einer Unterschrift – ein Moment in dem etwas den Besitzer wechselt!

00:00:15: Mein heutiger Gast hat gelernt dass danach erst die eigentliche Arbeit beginnt.

00:00:21: Dass diese Arbeit irgendwann auch bedeuten kann selbst wieder loszulassen.

00:00:28: Philipp Schülein für die Rehard GmbH im Mittelfranken Mit rund hundertdreißig Mitarbeitenden.

00:00:35: Sein Vater hat das Unternehmen, neunzehntreiundachtzig in einer alten Schmiede gegründet.

00:00:40: Der Name steht für Regenerieren und Hartplatieren – Verschlissenes wieder brauchbar machen statt es wegzuwerfen.

00:00:50: Philipp ist zwei Tausend siebzehn eingestiegen mit achtundzwanzig.

00:00:54: Die ersten acht Wochen hatte er ausschließlich in der Produktion gearbeitet.

00:00:59: Danach kamen sechs erfolgreiche Jahre Und dann tracht die Baupranche weg.

00:01:06: Was er in dieser Zeit über sich herausgefunden hat, ist der ehrlichste Satz dieser Folge!

00:01:14: Er hatte erkannt, dass er selbst zur Begrenzung seines Unternehmens geworden war und hat daraus die Konsequenzen gezogen – wie kaum jemand sieht.

00:01:24: Wir sprechen über ein Lieg den sein Vater Flatterhardt fand.

00:01:28: Über die Frage was ein Nein mit einem Sechzehnjährigen auslöst?

00:01:33: Und darüber, wie es sich anfühlt wenn man plötzlich auf beiden Seiten der Übergabe gestanden hat.

00:01:45: Ja freut mich dass wir heute zum Podcastgespräch zusammenkommen Philipp und lass mich mal gleich mit der Einstiegsfrage beginnen Wenn du an Nachfolge denkst welches Bild und welche Szene taucht da bei dir als erstes auf?

00:01:59: Für

00:02:01: mich taucht das ein Bild auf mit meinem Vater so an der Hand, genau das ist so das Bild.

00:02:06: Das für mich irgendwie Nachfolge bedeutet ist die ältere Generation übergibt dann die jüngere Generation.

00:02:13: und ich sage gerade auch so im Thema Familienunternehmen ist es ja so dass man von klein auf da irgendwie mit rein wächst ein Stück weit, genau die Firma in einem Teil der Familie auch ist und das ist also das Bild, das sich da mitnehmt.

00:02:24: Das

00:02:25: ist ein schönes Bild!

00:02:28: Ja du hast einen Vorwirk... fällt im Vorgespräch zu mir gesagt, du hast eigentlich nichts Besonderes zu erzählen.

00:02:34: Woher kommt denn dieser Satz?

00:02:35: Kannst du mir das

00:02:36: sagen?".

00:02:38: Ich meine, wenn man sich so ein bisschen in die E-Mails tummelt.

00:02:42: Wir haben hier so hundert und dreißig Mitarbeiter ist es so dass wir ja nicht die größten irgendwo sind, dass man das Unternehmen auch übernimmt und eine gewisse Größe weiterführt versucht weiterzuführen.

00:02:54: Und dann ist immer so die Frage an dem Punkt genau, ist meine Story erzählen zu wert oder eben?

00:02:59: Es ist einfach eine normaler Story sage ich jetzt mal.

00:03:02: Ich finde, jede Unternehmensnachfolge-Story ist einfach wirklich erzählenswert.

00:03:07: Auch das was wir alles im Vorgespräch erzählt haben, wo unsere Zuhörer ein bisschen neugierig sind, ist einfach total höhrens und wissenswert und erzählnswert.

00:03:18: Und euer Unternehmen heißt der Rehardt, heißt Renéhardt heißt regenerieren und hardplatieren.

00:03:24: also das heißt Verschlissen es sozusagen wieder neu zu machen statt es wegzuwerfen.

00:03:30: Wenn ich das auf deine Aufgabe als Nachfolger übertrage, passt das Bild für dich?

00:03:37: An manchen Stellen vielleicht ja.

00:03:39: An einigen Stellen würde ich jetzt wohl mal sagen nett.

00:03:41: Genau also es gibt sicherlich Stellen die über die Jahre irgendwo sich immer bisschen gelitten haben und wo das Unternehmen vielleicht ein bisschen verschlissen ist, wo man wieder anpacken muss.

00:03:52: aber es gibt auch sicherlich viele Stellen wo man einfach sagt hätte laufen gut sie sind gut und da ist eher so das Thema dass man das dann optimieren muss und schauen muss, wie kann man da einfach noch besser werden in dem Bereich.

00:04:04: Und genau das Coole ist es machen wir auch.

00:04:06: also wir machen Optimierungen für andere Maschinen und so.

00:04:09: Genau also im Grunde das was wir nach außen machen müssen wir auch nach innen machen.

00:04:13: und ja...

00:04:17: Ja!

00:04:19: Das nach inn wieder rausmachen, das was unsere beiden Geschichten miteinander verbindet?

00:04:25: Auch mein Vater hat mich als ich genau auch wie du sechstin warst gefragt ob ich das Familienunternehmen mal übernehmen würde und du hast genau das Gleiche erlebt.

00:04:36: Zu einem zahlmaligen Zeitpunkt, was hast du damals für dich verstanden oder was hast Du davon mitgenommen?

00:04:42: Was habe ich da verstanden?

00:04:44: in dem Moment erstmal so... ...was für mich die Frage.

00:04:47: natürlich will ich diese Chance an mir vorbeiziehen lassen.

00:04:54: Was es bedeutet hat war für mich natürlich überhaupt nicht greifbar.

00:04:57: wie sagen wir das war so die größte oder das größte, was da für mich drin gesteckt war ist eben so dieses Ja dann ist es weg.

00:05:04: Dann hat man irgendwie die die Chancen nicht mehr, dass das vielleicht weiter zu führen und weiter zu gestalten.

00:05:09: Und was dann alles damit noch dran hinkt?

00:05:12: Ich sage jetzt mal versuchen wir mit Verkauf von dem ganzen Raum gestanden sind, also das überblickten wir in dem Alter ja alle ist noch gar nicht genau.

00:05:21: Aber ich habe natürlich schon auch gemerkt, dass mein Vater schon da auch einfach wollte Dass er mich halt gefragt hat, wo ich mir dachte, okay, er will schon ein Stück weit, dass ich dann auch die Firma weiterfühle.

00:05:35: Also man hat schon auch ein Stückweit Verantwortung, sag' ich immer, gefühlt.

00:05:39: Du hast gerade das Thema Verkaufsumme angesprochen,

00:05:41: d.h.,

00:05:41: es gab auch sozusagen noch andere Optionen?

00:05:47: Es gab nur diese zwei Optionen eigentlich zu verkaufen oder eben zu sagen mehr für zweite

00:05:52: und was hätte da in einen ausgelöst?

00:05:55: Das kann ich am Ende des Tages nicht sagen.

00:05:57: Mein Vater hat gesagt, er macht es nicht weiter oder genau wie das dann ist aber auf jeden Fall wäre für ihn schon so ein Stück weit.

00:06:08: Ja, das war ein Zeichen zu sagen mein Sohn will eigentlich nicht in die Firma einsteigen und sich da auch schon Gedanken darüber zu machen was passiert dann irgendwann mal mit der Firma?

00:06:22: Du beschreibst dich ja selbst in dieser Zeit als Rebell, mit keinem einfachen Verhältnis damals zu deinen Eltern.

00:06:30: Wie war es das zusammen?

00:06:31: Zum einen der Rebell und zum anderen dennoch gesagt Ja ich übernehme das Unternehmen später mal!

00:06:37: Ich glaube was am Ende des Tages immer drin war ist dieses Thema Verantwortung für Antwortung etwas zu übernehmen und was zu gestalten.

00:06:47: Also ich habe natürlich oftmals Dinge gemacht, die meine Eltern jetzt nicht so cool gefunden haben aber trotzdem in dem Ganzen entdehm dass das sich dann wieder gemacht hat wo ich da auch mich rein investiert hab wo ich Bock darauf gehabt habe.

00:06:59: das habe ich immer komplett gemacht und habe auch immer versucht in dem ganzen irgendwo eine Führungsrolle sage ich mal zu übernehmen Und ein Stück weit ist es ja dann beim Unternehmen genau das Gleiche, zu sagen hey ich bin bereit auch diese Verantwortung zu übernehmen.

00:07:12: Für mich war's nie das Thema wie gesagt diese Verantwortung... ...zu übernehmen.

00:07:15: und das war glaube ich der Punkt wo ich dann oder wo für mich so einen Stück weit entscheidend war... ...dass dann irgendwo zu sagen Hey!

00:07:22: Ich will das machen wenn nicht von Anfang an.

00:07:24: Ich sei jetzt mal vom Typ Mitläufer gewesen wäre glaube ich wärs mir also wir haben ja auch das dann stückweit egal gewesen sage ich jetzt mal.

00:07:33: Du sagst gerade du warst und bist nicht.

00:07:35: der Typ mitläuft.

00:07:38: So wie es ist auch gerade anscheinend angeklungen, ist gerade kein besonders geradlinigen Weg gegangen.

00:07:44: wie viele andere Unternehmensnachfolge also bei dir ist ja Mittelschule Ausbildung USA Zivildienst nachgeholtes Abitur Drei-Semester-Studium dann Studium abgebrochen.

00:07:55: ein Vater hat das mal als flatterhaft bezeichnet.

00:07:58: was habt ihr dieser flatterhafte weg gegeben?

00:08:02: Was hast du daraus mitgenommen?

00:08:04: Also was, wie hat er dich geprägt.

00:08:06: Ja also für mich war dieser Weg so immer.

00:08:10: dieses Thema, ich sag's jetzt mal Try and Error... Ich war schon immer ein Typ der einfach Dinge ausprobiert hat.

00:08:16: und was ich aber auch immer war, ich war immer ein Typ, der krass sich in die Dinge investierte, die ihr für sinnvoll gesehen habt und der mit Ungerechtigkeit aus meiner Sicht ein großes Problem gehabt hat.

00:08:30: Und das ist das, wo ich immer dann gemerkt habe, man macht Systeme, ich stoße einfach wahnsinnig an meine Grenzen.

00:08:36: Genau also das ist auf jeden Fall was mich so das Leben dann auch gelehrt hat zu sagen hey wie kann ich ein System bauen?

00:08:42: Wo stückweit jeder Mitarbeiter oder jede Mensch egal ob es jetzt Vereine ist oder Firma wo jeder irgendwo seinen Platz finden kann.

00:08:52: Und was es natürlich für mich war, das war eine wahnsinnige Horizont-Erweiterung egal jetzt in welchen Themen.

00:08:58: Ich war dreimal in den USA und habe da auch dann bei verschiedenen Instituts ja bei Essen auf Rädern gearbeitet.

00:09:05: Ich hab im YMCA mitgearbeitet ich habe in der Schule mitgearbeitet einfach dazu zu sehen wie funktioniert ein anderes System?

00:09:10: Was jetzt Schule betrifft, was auch Sport betriffe und auch das Thema wie leben da alte Leute vor sich hin.

00:09:17: Wenn ich zurückkomme, hat das so ein Gefühl.

00:09:18: Ich muss der deutschen Gesellschaft noch etwas zurückzugeben und auch das zu sehen.

00:09:25: Wie wird in Deutschland mit dem Alkoholigeheim mit den Leuten umgegangen?

00:09:29: Welches System gibt es da?

00:09:30: Wie wird er mit den Leute versucht, wieder ein Stück weit ins Leben zu integrieren?

00:09:35: Das sind alles Dinge die mich heute immer noch prägen und für mich auch noch mal ein ganz anderes Verständnis.

00:09:43: zu, ist ja jetzt mal zu dem Land Deutschland auch erlauben.

00:09:48: Ich sage immer wir haben einen sehr großen Wohlstand und wir sind das oftmals sehr gerne bewusst weil man halt diesen Horizont gar nicht haben geht wenn wir einmal in ein anderes land gehen und so sehen wie da die Rentenversicherung ist, wie da der Krankenversorgung ist und das hat mich schon sehr geprägt genau um das Thema einfach zu sagen einfach mal zu machen und wenn es nicht passt auch bereit zu sein zu sagen ja es passt nicht für mich und ich brechse dann auch ab.

00:10:12: Also, da habe ich auch gemerkt das ist für mich jetzt keine Schwäche.

00:10:16: Wo ich schon immer mit meinen Eltern oder meinem Vater so ein Stück weit an meine Geraden bin dass die das immer als schwäche gesehen haben dass ich Dinge abgebrochen habe.

00:10:24: Ich hab zum Beispiel mal einen Gitarrenkurs gemacht.

00:10:27: Ich sage in meinen Körperleggers-Teniger also ich kann die rechte Hand und die linke Hand nicht gleichzeitig.

00:10:31: Wegen haben wir mal Keyboard gespielt bei der Korte war es einfach Schluss Und mein Vater hat dann gesagt, ja das ist ein Stück weit eine Schwäche.

00:10:36: Ich habe in dem Moment gemerkt, ich würde es nie schaffen auf dem Niveau zu spielen wo ich gerne würde und dann hab' ich's halt auch sein lassen.

00:10:44: Genau!

00:10:44: Das sind schon Dinge wo ich sage die nehme ich heute heute auch mit und genau die begleiten mich heutzutage immer noch.

00:10:50: Überträgst du das heute in deinem Unternehmersein?

00:10:54: Das ist ein gutes Thema... Ich versuche immer den Leuten zu sagen, wir müssen ausprobieren.

00:11:00: Wir müssen ausprubieren und auch ein erfolgreiches Unternehmen.

00:11:03: aus meiner Sicht ist wie sagt man so schön das Unternehmen des Tausendmal ausprobiert und tausend Einhundert Mal aufsteht einfach da die Leute immer wieder zur mutigen was auszuprobieren eigene Entscheidungen zu treffen.

00:11:14: aber was mir genauso wichtig ist eben auch dann die Größe zu haben Wenn es mal nicht funktioniert, wenn irgendwas mal net klappt oder wenn mir ja den falschen Weg gehen dann auch die Größe zu haben und so sagen hey ich nehme die Entscheidung zurück.

00:11:26: Ich erkläre kurz warum mich das so entschieden habe was ich jetzt erdenke?

00:11:30: Und das sind Dinge wo ich sage diese sind extrem wichtig auch im Unternehmen um innovativ zu sein um zu wachsen.

00:11:37: Wenn wir immer nur in unsere eigenen Bappel uns bewegen dann glaube ich nicht dass es noch lang geben wird.

00:11:44: Du bist ja in den Unternehmen eingestiegen und hast die ersten acht Wochen Ausschüsse in der Produktion gearbeitet.

00:11:52: Warum war das so?

00:11:53: Und was hast du dort erlebt?

00:11:56: Für mich war es einfach nochmal der Schritt des Unternehmens, von Grund auf sage ich mal besser zu verstehen.

00:12:01: Also was machen wir auch?

00:12:02: Was arbeiten wir?

00:12:04: Ich habe früher schon Ferienarbeit gemacht und solche Dinge, aber da ist man ja immer so, ah sagen wir das Sohn vom Chef und Bino oder Ferienarbeiter genau.

00:12:11: Da habe ich einfach versucht einerseits zu verstehen, was machen die Leute?

00:12:14: andererseits natürlich auch eine Nahrbarkeit, eine Beziehung zu den Menschen aufzubauen.

00:12:19: jetzt kommt ja so der Sohn ins Unternehmen dann natürlich auch diese.

00:12:25: Ich finde es eine Herarchieangst, aber so dieses halt einfach zu sagen.

00:12:28: Ich will nicht reinkommen und ich komme jetzt mal sehr lob mit Anzug und Krawatte und bin der neue Chef und ich sage euch jetzt alle wo es lang geht sondern eben auch zu verstehen okay was machen die Leute mich da auf ne Augenhöhe zu begeben mit den Leuten gemeinsam?

00:12:41: Und was ich dann schon gemerkt habe ist auch ich hab natürlich auch die ersten Probleme gesehen und dann habe ich versucht gemeinsam mit den Leuten auch die erste kleine Probleme zu lösen Um so eine gewisse Basis zu schaffen, dass die Leute auch verstehen hey ich bin jetzt da um manche Dinge die bisher so waren.

00:12:57: Die sich vielleicht auch als nicht so cool wahrgenommen haben auch die jetzt zu verändern und darf versuchen auch gleich mal meine Position ein bisschen genau zu festigen.

00:13:07: Wie ist der das gelungen?

00:13:10: Ja an manchen Stellen besser, in manchen stellen weniger gut.

00:13:12: aber das Spannende ist ja das ist zum Beispiel Kleinigkeiten weil es war nur ein Beispiel einen Mitarbeiter Der hat immer Teilenummern raus suchen müssen.

00:13:20: Dann bin ich einfach ins Büro gegangen und habe gesagt, jetzt schreibst du mal die fifteen Teile-Nummern auf, die du immer raussuchen musst.

00:13:26: Ich mache deine laminierte Liste und dann bin ich einmal an fünf Arbeitsplätze gegangen und hab die Leute gefragt was denn die zehn Sachen sind diese immer raus suchen?

00:13:33: Was habt ihr eine Liste gemacht wo die die Kappt haben?

00:13:35: Und dann war das so ein kleines Statement einfach zu sagen hey ich gehe den Schritt auf euch zu genau und es ist bei manchen gut gelungen.

00:13:42: Bei Manchen waren's natürlich auch Themen die ja... die ein Stück weit nicht veränderbar waren, wo man dann manchmal auch so bisschen die Grenze setzen musste.

00:13:50: Und ja also das ist wie immer, man kann jetzt alle retten.

00:13:57: Du bist ja mehr oder weniger schon etwas gesofferen Arbeit gemacht und bist schon immer wieder mit Unternehmen beruhigen gekommen.

00:14:02: Und du bist ja wahrscheinlich mit achtundzwanzig mit bestimmten Vorstellungen ins Unternehmen gekommen?

00:14:09: Wie haben sie denn in der Realität tatsächlich gemetscht?

00:14:16: Ich sage mal so, ich bin natürlich in dieser Honeymoon-Phase.

00:14:20: Ich bin da reingekommen und es ist ein Stück weit.

00:14:25: Ich habe mir vorgestellt, dass cooles Unternehmen, das innovativ ist, nach vorne gerichtet ist.

00:14:32: Wir hatten den Slogan Zukunft umoptimiert.

00:14:35: Genau das versucht sich immer weiter zu entwickeln Und das auch immer wirtschaftlich aufgesunden Beinen steht.

00:14:44: So ist ja dieses Denken plus, dass man natürlich für sich auch so sieht ich kann jetzt cool Geld verdienen und das Ganze was er damit reinkommt noch.

00:14:56: Ich habe dann schon relativ zeitnah nach einem halben Jahr gemerkt es gibt schon einige Baustellen die wir einfach haben an denen wir arbeiten müssen gerade auch an den Thema Wirtschaftlichkeit zu arbeiten Und das war am Anfang auch so ein Stück weit überhaupt nicht schlimm.

00:15:17: Nur, was ich dann schon gemerkt habe ist die Entwicklung einfach und wo geht da hin?

00:15:22: Und da auch Themen aufzuarbeiten in den letzten zehn, fünfzehn Jahre.

00:15:26: Da waren das ja eine größere Herausforderung.

00:15:33: Wie hast du es geschafft bei dieser großen Herausforderung jetzt als Unternehmer wirklich bei dir zu bleiben?

00:15:40: Das heißt, bei dem was dich wirklich ausmacht und was dich bewegt in diesem Müllrat des Unternehmens sag ich jetzt mal?

00:15:48: Ja.

00:15:50: Am Anfang sage ich mal war es okay, sagen wir's so die ersten zwei drei oder drei vier Jahre war es so?

00:15:57: ja man kommt ja da rein weil sie von sich selbst überzeugt man kämpft gemeinsam.

00:16:04: Es gibt einige Leute die so unterstützen, manche Leute nicht so Und man geht zu den Weg.

00:16:08: und dann habe ich gemerkt nach drei vier Jahren Es ist schon echt zäh, man erzählt immer wieder die gleichen Dinge.

00:16:16: Es kommen immer wieder gleiche Probleme und genau das hat mich dann ganz schön herausgefordert.

00:16:23: Ich habe auch gemerkt dass in der Zeit so ein bisschen ich sage jetzt mal der Tank.

00:16:27: Ich würde sagen Lea aber dass ihr einfach merkt hey es hat mich müde gemacht.

00:16:32: ja und wie jetzt seit zwei Jahren Habe ich mich dann auf den Weg gemacht, mich einfach von extern begleiten zu lassen.

00:16:42: Um das ganze Thema aufzuarbeiten und zu gucken.

00:16:44: wie kann auch ich für mich Systeme finden?

00:16:47: Und Wege finden wo ich nicht immer alles krass von der Unternehmensleistung abhängig mache.

00:16:54: Ich bin Typ der sehr stark Leistungsgetrieben ist.

00:17:00: Und genau da begebe ich mich.

00:17:02: oder bin ich jetzt gerade so auf dem Weg, sag' ich mal wieder zurückzukommen zu dem alten Philipp Seymal der vor ein paar Jahren war natürlich also.

00:17:08: ... alt in dem Moment weiterentwickelt.

00:17:10: Das sage ich jetzt mal, weil alt wäre schlecht.

00:17:13: Genau, weiterentwickleden Philipp und ja... Ich würde sagen da bin ich jetzt so bei ... ... eighty-fünf Prozent ungefähr, dass ich sage hey!

00:17:19: Ich bin wieder auf den Weg das ist schon noch ein Weg.

00:17:23: aber wie gesagt ich habe einfach da dann finde ich auch irgendwann festgestellt ich brauche einen externen Impuls mit jemandem zusammen einfach das ganze aufzuarbeiten und dazu gucken wie kann ich auch mein Platz und mich da wieder finden in dem ganzen?

00:17:39: Du sagst jetzt die ersten zwei drei Jahre warst du sozusagen in diesen für dich, in diesem Zahnrad, in diesen Müllrad gefangen.

00:17:49: Und jetzt sprichst du davon dass du die letzten zwei drei jahre jetzt mit externer Unterstützung an den Themen für dich arbeitest?

00:17:57: Was ist das Wichtige?

00:17:57: Zeit im Unternehmen passiert

00:18:02: was es passiert.

00:18:03: also ich sage mal so wir hatten wir hatten grundsätzlich seitdem ich gekommen bin immer erfolgere Jahre.

00:18:10: Das war eigentlich nie das Thema.

00:18:12: Wir haben immer geschafft, ich habe es immer geschafft das Unternehmen wirtschaftlich zu gestalten als vorher natürlich mit allen zusammen.

00:18:20: aber ich sage jetzt mal so ab dem Punkt wo ich kommen bin, haben wir mehr noch auf die Wirtschaftlichkeit geguckt und wir haben das dann hinbekommen.

00:18:27: wie gesagt das Unternehmen wissenschaftlich gut vorzuwickeln weiterzuentwickeln hatten auch sehr erfolgreiche Jahre.

00:18:37: Und dann ist das passiert oder das war so der Knackpunkt an dem ganzen, dann kam bei uns ein ganz grasser Einschnitt.

00:18:45: Wir hängen sehr stark an der Baubrosche und die Baubroche sind von heute auf morgen eingebrochen.

00:18:51: Das war auch so wo ich gemerkt habe jetzt wird es für mich richtig schwer weil ich bin die Jahre immer dran stand und hab den Leuten genau das gesagt, habe ich gesagt hey wir müssen unsere Prozesse anschauen.

00:19:03: Wir müssen schauen dass wir uns als Firma besser organisieren, dass wir das hinbekommen, dass wie einfach ein cooles System haben wo ich sage ne guten Zeiten können wir gutes Geld verdienen weil es einfach der Markt auch her gibt.

00:19:16: und in schwierigen Zeiten muss aber dann auch möglich sein dass wir einfach ja uns dem Markenstück weit anpassen.

00:19:23: Und das ist sag' ich mal jahrelang auf Taupeon gestoßen Und das war dann für mich so ein richtig, also ein richtig schwieriger Prozess aus dem Loch sozusagen wieder rauszukommen.

00:19:35: Ohne jetzt Arroganter wird es auch so, die zum ersten Mal mit dabei gesagt haben, du hast uns vor drei Jahren gesagt, jetzt sind wir in der Scheiße und jetzt müssen wir schauen wie wir da rauskommen.

00:19:43: Und genau so habe ich mich gefühlt.

00:19:45: Also dieses Hey!

00:19:46: Ich hab's vor drei jahren schon den Leuten gesagt, ich hab's schon gesagt, wir müssen jetzt uns darum kümmern.

00:19:51: Genau was ich mittlerweile gemacht habe ist einfach, Das ist ein Stück weit auch extern.

00:19:57: Also ich merke, hey!

00:19:58: Ich bin das begrenzende gerade im Unternehmen.

00:20:01: Ich kann mich nicht so vorne hinstellen und gerade so vorwärts weiter höher... ...und habe dann zwei externe Jungs reingeholt die sozusagen das Unternehmen stückweit führen.

00:20:14: Und genau da ist jetzt noch einer da und der übernimmt so das ganze operative Tagesgeschäft.

00:20:20: Und genau ich habe mich mehrere weniger aus dem Tagesgeschäft, sag' ich mal ein Stück weit verabschiedet und das ist gerade auch gut so.

00:20:27: Auch der Matthias hat da seine Stärken einfach... ...und ich hab auch gemerkt dass ich da einfach in den Moment jetzt erst einmal einen gewissen Abstand von Tagesgeschäfte brauche.

00:20:39: Und wie schwer ist dieser Schritt dir fallen?

00:20:42: Dass sozusagen das operative an Matthias zu übergeben und jetzt nur noch am Unternehmen zu arbeiten Gut kriegst du das hin, das wirklich für dich diese Grenze sozusagen einzuhalten und umzusetzen?

00:20:56: Also der Schnitt ist einfach die Konsequenz ist schwierig.

00:21:01: Das sagen, dass zu machen ist erstmal easy.

00:21:05: Genau das danach umzusetzten, ist das was mich schon extrem herausgefordert hat.

00:21:11: Genau es hat mich also ja einfach so... Was für mich auch ein Riesenpunkt war dann irgendwie so diese Entfernung zu den Leuten Und dazu gucken, wie baue ich dann anders mal die Beziehungen auf?

00:21:23: Wie jetzt über Besprechung mit den Leuten.

00:21:27: Weil das ist ja alles wegfallen.

00:21:30: und was mich dann auch noch sehr herausgefordert oder was noch sehr intensiv war in der Zeit war, dass Matthias das ganz stark eingefordert hat.

00:21:39: Also ich glaube es hätte nicht so funktioniert wenn er das nicht ganz stark eingefordert hat, als er sagt hey Kommunikation über mich Du raus aus den Terminen da nicht mehr dabei zu sein und diesen grasslen Cup, was du wie gesagt mich schon auch herausgefordert hat.

00:21:52: Aber in unserer Beziehung sage ich mal also... Dadurch, dass wir auch so eine gute Beziehung miteinander haben.

00:21:57: Hat es dann auch funktioniert?

00:21:59: Weil ich das respektiert habe was er ja wie ihr das dann auch eingefordert hat und ist natürlich auch gut zu sehen.

00:22:06: auf der anderen Seite Dass hier jemand an da ist der sagt hey wenn du mir die Verantwortung übernimmst Dann würde ich sie auch ganz übernehmen Und ich will dann nicht dass wir Ich sage jetzt mal diese Grabenkämpfe haben Das der Mitarbeiter kommt einmal zu dir und einmal zu mir Sondern dass das klar abgegrenzt ist oder oder klar Funktioniert.

00:22:21: aber für mich als Mensch war's natürlich dir also Die ersten drei vier Monate extrem herausfordernd, extrem anstrengend.

00:22:28: Ich habe dann immer wieder versucht oder nicht versucht und ich hab immer wieder Auswärtstermine dann mir auch geholt um da ein bisschen so auszubrechen sage ich mal aus dem Ganzen aber heute ist es... Heute passt sag' ich mal wir sind natürlich jetzt auch an der Ja, uns da wieder zu finden.

00:22:42: Wie gehen wir den Weg?

00:22:43: Ich bin mir zurück aber ein Stück weit zurück so dass ich auch zum Beispiel schaue, dass sich einmal im Monat in einem Abteilungsleiter Meeting mit dabei bin um A den Leuten zu zeigen was also was mache ich?

00:22:52: wo bin ich drin?

00:22:52: welche strategischen Dinge schau ich mir gerade an welche Marktentwicklungen?

00:22:55: wo denke ich können wir rein investieren?

00:22:58: diese Themen?

00:22:59: und natürlich um da auch ein bisschen von den Mitarbeitern direkt noch mal etwas mitzubekommen Genau Aber höchstens das größte Thema war so die menschliche Beziehung für mich.

00:23:07: auch das ist okay.

00:23:07: ich verliere den Kontakt zu meine Leute und das will ich ja auf keinen Fall.

00:23:11: Wie ist es denn in den Mitarbeitenden gegangen?

00:23:13: Dein Vater, als er ausgeschieden ist.

00:23:15: Hat ja einen sehr harten Schnitt gemacht und war nicht mehr im Unternehmen da, war in dem Moment nicht mehr unternehmerisch für Dichter aber auch so wie ich's verstanden habe für die Mitarbeiter.

00:23:26: Und auch du hast diesen hatten Schnitt gemeinsam mit Matthias gemacht.

00:23:31: Wie gehen denn die Mitarbeiter damit um?

00:23:36: Also was in der Zeit schon passiert, ich glaube die Mitarbeiter haben das gemerkt also die spüren es auch.

00:23:42: Deswegen gab's schon viel positiv fürs Feedback jetzt nicht unbedingt an mich heran aber an Matthias einfach wo die Leute das auch honoriert haben.

00:23:53: und es gab auch positives Feedback.

00:23:56: Und wie gesagt, ich glaube der Mitarbeiter spürte es auch ein Stück weit.

00:23:59: Dass da eine Bäckerenzung bei mir einfach da war und dass das ein Stück weiter sich aufs Unternehmen übertragen hat.

00:24:07: Da gab's schon eine gewisse Erleichterung über das Dagen.

00:24:11: Ich war natürlich auf beiden Seiten da.

00:24:14: Klar ist es immer noch so, dass die Mitarbeiter oder dass es immer wieder Mitarbeiter geben hat, die das rollen verständnis sage ich mal ein stück vielleicht noch nicht verstanden haben oder hatten.

00:24:25: Und man hier sind auch einfach Schlitzohren gibt es ja auch, uns die dann immer wieder immer wieder versucht haben an die Themen ranzukommen... ...oder halt mit mir zu reden und solche Themen wo wir aber mittlerweile einfach auch einen guten Kommunikationsweg denn wir hier sie nicht haben.

00:24:41: Wo man den anderen kurz informiert und sagt hey soll ich, wie machen wir das?

00:24:45: Übernimmst du willst du mir dabei sein und solche Themen.

00:24:47: Wo dann einfach wir es auch klar miteinander geregelt haben oder abgesprochen haben damit's da keine nicht irgendwie dieses Thema gibt dass wir uns dann irgendwo nimmer grün sind genau Genau, und ich habe natürlich auch jetzt mehr Zeit wieder in der Rolle persönlich mit dem Mitarbeiterningsgespräch zu gehen.

00:25:04: Also ich bin jetzt viel öfters draußen noch unterwegs, rede mir den Leuten einzeln öfteres unsere Themen.

00:25:09: Das ist natürlich auch etwas was für mich jetzt dann ein positiver Effekt war dass ich einfach mehr Zeit jetzt auch hab.

00:25:17: Du hast mit Matthias ja sozusagen einen schönen Übergang gestaltet.

00:25:24: Hättest du dir gewünscht, dass dein Vater auch mehr da gewesen wäre als er aus dem Unternehmen ausgeschieden ist.

00:25:29: Wie ging's dir damit?

00:25:33: Die Frage habe ich schon ein paar mal gestellt bekommen und ich sage immer anders wäre es viel schlimmer und deswegen bin ich sehr dankbar über das wie es gelaufen ist.

00:25:44: also wenn jetzt mein vater immer noch da wäre Er meinte, er muss hier den Zampanur spielen und ich komme in der Früh rein und sage mir mal links, wo mein Vater kommt.

00:25:56: Mittags hat er gesagt rechts rum, das wäre viel schlimmer.

00:26:01: Und natürlich ist es trotzdem so, dass ich damals einfach wie mein Vater rausgegangen bin.

00:26:07: Das war mir im ersten Moment gar nicht so bewusst.

00:26:10: Damals ich meinen Vater auch rausgegangen ist, dass mir mein Gegenüber einfach krass weggebrochen ist.

00:26:15: Mit dem ich streiten konnte und mit dem wir Dinge aussagen.

00:26:19: Wir waren oftmals nicht eine Meinung aber es war halt trotzdem so das es irgendwie Familie ist.

00:26:23: Und mit der konnte man sich einfach ... Ich sage mal, wir haben harte Diskussionen geführt... Aber am Ende des Tages war immer klar, wir gehen den gleichen Weg und es ist halt doch ne Vater- und Sohnbeziehung Und das ist natürlich was, wo ich schon gemerkt habe dann die ein zwei drei Jahre sag' ich mal danach.

00:26:39: Dass ich gemerkt hab hey das fehlt mir und es ist natürlich spannend auch gewesen an diese Beziehung mit Matthias aufzubauen.

00:26:46: klar ist immer noch nicht wie mein Vater.

00:26:48: aber es ist auf jeden Fall so dass ich sage hey wir haben also wir führen auch Diskussionen, wir fühlen auch hatte Diskussion in der Matthias und wir sind auch unterschiedlich sind auch auch unterschiedlicher Meinung Aber haben auch beide das meinst jetzt zu sagen, wie kriegt mir die Firma vorwärts.

00:27:00: Aber das war schon einfach.

00:27:02: wo ich gemerkt habe da ist für mich ein Wach oben da und es wäre natürlich spannend gewesen zu sagen hey also oder ich sag jetzt im Nachhinein einerseits natürlich spannend zu sagen Hey wir hätten das länger führen können.

00:27:12: andererseits frage ich mich dann auch immer wär das möglich gewesen mit Matthias so eine Beziehung zu was aufzubauen wenn ihr jetzt mal Vater noch da gewesen wer oder noch da war?

00:27:21: also Es ist irgendwie so ein zweischneidiges Thema.

00:27:25: Ich sage immer besser, also aus meiner Sicht besseres eben dass die alte Generation dann auch wirklich an die Neue übergibt.

00:27:32: und was ich mir eher vielleicht wünscht dir das mein Vater noch mehr diese Beziehung in der Firma noch pflegt.

00:27:41: aber ich kann es auch verstehen einfach wenn du dann in die Firma reingehst und ja es ist da nicht mehr sag' ich mal dein Send-Anführungszeichen, dass das auch net ganz einfach is'.

00:27:53: Was wenn das jetzt jemand hört der in junger mensch der in zwei drei jahren von seinen eltern, dass unternehmen vor hat zu übernehmen.

00:28:02: was würdest du ihm sagen?

00:28:07: oder was ich extrem gut fand ist einerseits des von außen mit anzuschauen zu lassen weil da einfach immer wieder die richtigen fragen auch gestellt werden von leute diese die diese prozessische öfters gemacht haben.

00:28:21: Was mir extrem geholfen hat war ein zeitplan zu machen, also auch klar diese Dinge zu benennen.

00:28:28: Zu sagen hey wann gibt es einen Übergang?

00:28:31: Wie ist was geplant?

00:28:32: und bei uns war's dann eher so dass ich sage es war manchmal so das wir geschaut haben oder dass mir vielleicht ein bisschen vor dem Zeitplan waren.

00:28:39: Aber das waren für mich einfach auch so Stichpunkte, wo ich für mich wusste.

00:28:42: Okay jetzt bin ich dann auch voll in Charge, hab die komplette Verantwortung und auch mein Vater wusste, okay jetzt in zwei Jahren ist dann das Thema auch, wo er sagt hey ich geh raus aus dem Unternehmen.

00:28:58: Genauso sind es Dinge, auf jeden Fall mit dabei sind.

00:29:03: Und was für mich noch ein ganz zentraler Punkt ist, ist das... Ich habe noch zwei Schwestern Und diesen Prozess zu versuchen, zu transparent wie möglich zu machen.

00:29:14: Dass alle Beteiligten in dem mit haben sagen können okay ich habe alle Informationen gehabt und aufgrund der Informationen kann ich die Entscheidung treffen will ich ins Unternehmen oder will nicht?

00:29:24: Was bedeutet es am Ende des Tages auch für mich?

00:29:26: das finde ich extrem wichtig weil ja die geilste Firma der Welt irgendwie kann jetzt den Familienfrieden irgendwie Wettmachen.

00:29:35: genau dass ist was für mich war es auch noch sehr essentiell ist und war oder ist.

00:29:42: Vielen Dank, das sind wirklich schöne Worte und total wichtige Punkte!

00:29:47: Ich habe einen Ritual in dem Podcast, dass ich meinen Gast frage wer hat dir oder was habt ihr den Rückenwind für deine Nachfolge gegeben?

00:29:56: Und wem gibst du ihn

00:29:57: heute?!

00:30:00: Also den zweiten Teil der Frage zu beantworten, ist klar ich versuche meine Führungskräften den Rücken wenn zu geben.

00:30:07: Ich versuch die zu unterstützen wo es irgendwie möglich ist denen ja auch Möglichkeiten geben sich weiterzubilden sich fortzubildende einfach um gemeinsam das zu schaffen, ein erfolgreiches Unternehmen zu führen.

00:30:20: Das fängt bei Matthias an und wie gesagt immer geht Abteilungsleiter Team leider einfach zu sagen hey wir, ich schaff es auch da den Mitarbeitern einfach ein cooles Gefühl zu geben gerade meine Führungskräfte, wie gesagt ich versuche natürlich auch die Mitarbeiter zu unterstützen aber das ist grad bei der Größe irgendwo begrenzt.

00:30:43: Und wer mir Rückenwind gibt, ist einerseits meine Frau, die mich da unterstützt.

00:30:50: Wir haben auch drei kleine Kinder, die da auch guckt, dass das Ganze irgendwie am Laufen ist und dass es

00:30:57: funktioniert.".

00:31:00: Ja und wie gesagt, ich habe sehr schockselig.

00:31:01: Lass mich auch extern coachen!

00:31:03: Auch da ist es so dass ich sage auch das gibt mir natürlich Rückenwind da einmal im Monat drauf zu schauen okay was sind die Dinge die wir die ich einerseits verbessern noch kann aber auch die mehr schon erreicht hat?

00:31:13: und genau das ist ein wichtiger Baustein.

00:31:16: einfach gerade für mich

00:31:18: Philipp wenn du den Satz beenden solltest Nachfolge gelingt wenn

00:31:29: Nachfolge gelingt, wenn ich glaube einfach die Dinge transparent darliegen und ganz klar auch, wenn die übergeben der Generation bereit ist zu übergeben.

00:31:44: Danke!

00:31:45: Und ein festes Ritual bei mir im Podcast ist das, dass die letzten Worte immer dem Gast gehören was er wo wir jetzt noch nicht gesprochen haben oder vielleicht wo wir auch schon gesprochen haben, was er den Zuhörern eigentlich noch mit geben möchte.

00:31:59: Ich möchte einfach nur jeden sagen, der in der Situation steht ein Unternehmen zu übernehmen.

00:32:05: Einfach mutig sein machen ausprobieren.

00:32:09: ich glaube das schlimmste was passieren kann ist es einfach nett zu probieren.

00:32:13: Und wenn es dann am Ende des Tages ist, dass das nicht klappt.

00:32:16: Dann kann man sich zumindest nicht vorwerfen, was man's nicht probiert hätte und der übernehmenen Generation oder die begebenden Generation zu sagen hey habt auch den Mut euren Kindern oder den Nachfolgen denn egal ob es jetzt Internet oder X sind einfach das, denen ja zuzumuten und wie gesagt auch da die Größe zu haben, weil man merkt, dass es nicht funktioniert.

00:32:34: Das ist dann nicht als Versagen gilt sondern einfach, dass man sagt Hey wir haben sie probiert gemeinsam und vielleicht matched an dem Punkt einfach net

00:32:42: Willi!

00:32:44: Ganz ganz lieben Dank für das wirklich schöne Gespräch.

00:32:47: Für diese Geschichte, die in den Träumen aus einer Schmiede entstanden ist du jetzt in der zweiten Generation fortführst und Du auf der einen Seite ein Nachfolger bist aber auch schon dieser Seite sozusagen des übergebenden an Matthias Kellen gelandt hast.

00:33:02: Vielen Dank fürs Gespräch und dir war denn alles Gute.

00:33:05: Ein Satz aus dem Gespräch bleibt hängen.

00:33:08: ich bin gerade selbst das Begrenzende in diesem Unternehmen.

00:33:12: Philipp hat seinen Leuten drei Jahre lang gesagt, dass die Prozesse nicht tragen werden wenn der Markt einmal dreht.

00:33:19: Dann dreht er Markt und statt sich auf dem Recht haben auszuruhn hatte die operative Führung abgegeben an jemanden der diesen Schnitt konsequent eingefordert hat.

00:33:30: damit stand Philipp mit Mitte treißig Auf der Seite auf der vorher sein Vater Stand.

00:33:36: Sein eigener Satz dazu Der Schritt ist einfach Die Konsequenz ist schwierig.

00:33:44: Philipp hat selbst gesagt, was ihm geholfen hat jemand von außen drauf schauen zu lassen jemand der die richtigen Fragen stellt weil diese Prozesse er schon oft begleitet hat.

00:33:56: genau das ist meine Arbeit.

00:33:58: nicht der Vertrag, nicht die Bewertung dafür gibt es sehr gute Fachleute sondern die Fragen davor bin ich noch in der Rolle?

00:34:07: In welcher meisten bewirkt und mit wem?

00:34:11: kann ich das auch aussprechen, ohne dass er sofort folgen hat.

00:34:15: Wenn du gerade an diesem Punkt stehst, melde dich!

00:34:19: Ich sage dir nicht was zu tun sollst – ich bin der mit dem du laut denken darfst bevor du entscheidest.

00:34:27: Den Weg zu mir findest du in den Shownotes.

00:34:30: Philipp vielen Dank für deine Offenheit und euch danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge.

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