53 - vier Faktoren für ein erfülltes Leben - Resilienz
Shownotes
In dieser Folge gehen wir dem Thema auf dem Grund,
was die vier Faktoren für erfülltes Leben sein können.
Viel Spaß beim zuhören
Das Thema Resilienz ist oft wie die sprichwörtliche „Sau die Dorf getrieben wird“
Aber als ein Operateur letztens zu mir sagte, dass er resilient sein müsse um diesen Job auszuüben bin ich doch mal tiefer in das Thema eingetaucht.
Ich habe geschaut, welche Faktoren für meine Klienten entscheiden sind, um ein sinnvolles und erfülltes Alltagsleben zu führen.
Im Podcast gehe ich auf die Themen:
Optimismus
Zielerreichung
Glaube an die Selbstwirksamkeit
Impuls- und Emotionssteuerung
ein.
Gewiss kannst du auch hier neue Denkansätze mitnehmen.
Sei gespannt.
Fragen und Anregungen? Dann schreib uns einfach eine EMail an: info@holger-langer.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo, schön, dass du da bist im Podcast der Rückenwindgeber. Der Podcast, der dich in
00:00:07: deiner Entwicklung unterstützt. Mein Name ist Horga Langer. Meine Vision ist es,
00:00:11: dass möglichst viele Menschen im Einklang mit ihrem Warum leben. In der vergangenen Woche war ich
00:00:18: zu einem Unternehmensnetzwerk in der Ostschweiz. Ich stand an einem Tisch mit einer Reihe von
00:00:24: Unternehmen, Führungskräften und wir unterhielten uns über verschiedene Dinge. Bis plötzlich einer
00:00:31: sagte, da war das Unwort wieder. Was war das Unwort in dem Moment? Das Unwort war Resilienz. Ich habe
00:00:40: für mich nicht weiter darüber nachgedacht und es sagte einfach, zwei Tage später war es bei
00:00:47: meinem Zahnarzt. Ein großartiger Operateur und zwischenzeitlich ein guter Freund von mir.
00:00:53: Bevor er mit der OP begann, sagte er zu mir, Horga, ich brauche absolute Resilienz. Ich muss ein
00:01:02: absolutes Stehaufmenschen sein. Da war sie wieder, die Resilienz. Zwei Mal hintereinander, ein gutes
00:01:12: Thema für ein Podcast dachte ich mir. Wie also den Podcast jetzt nennen, wo es doch verschiedene
00:01:18: Leute als Unwort bezeichnen? Also habe ich für den heutigen Podcast den Titel gewählt, vier
00:01:25: Faktoren für ein erfülltes Leben. Resilienz. Was treibt dich zur Arbeit an? Oder besser gefragt,
00:01:35: warum stehst du jeden Morgen auf? Wofür steht das Unternehmen, in dem du arbeitest? Und was hat
00:01:45: das mit deinen Werten zu tun? Welche Voraussetzungen brauchst du, um dich und andere zu führen? Und
00:01:54: wie schaffst du es? Dass deine Mitarbeiter für das, was sie tun, brennen. Im Podcast der Rückenwindgeber
00:02:03: gehen wir diesen und vielen anderen Fragen auf den Grund. Viel Spaß beim Zuhören. Resilienz immer
00:02:12: wieder in aller Munde. Was ist Resilienz für dich? Hast du dir schon mal darüber Gedanken gemacht? Es gibt
00:02:21: mit Sicherheit hunderte von Definitionen und man kann bei Wikipedia oder wo auch immer nachstargen.
00:02:27: Für diese Podcast folge ich mir gedacht, was ist für mich Resilienz und wo kommt es in der Arbeit
00:02:35: mit meinen Klienten vor? Wo sind Menschen, mit denen ich arbeite, Resilient und was ist für sie
00:02:42: wichtig? Punkt eins ist für mich das Thema des Optimismus. Das glauben daran, dass Dinge sich zum
00:02:52: Positiven entwickeln oder zum Positiven wenden werden. Ich durfte vor einigen Jahren mit jemandem
00:03:01: zusammenarbeiten, ein absoluter Visionär. Entwickelte immer wieder neue Produkte,
00:03:07: die zum gewissen Zeitpunkt auch fertig sein sollten mussten. Das heißt,
00:03:13: er warf diese Produkte auf dem Markt und dass sie wirklich fertig waren. Das ist für mich so ein
00:03:21: bisschen übertriebene Optimismus, aber es hat mir an der Stelle gezeigt, wie optimistisch man sein
00:03:29: kann. Man kann so optimistisch sein, dass man für einen gewissen Zeitraum die Realität komplett
00:03:37: ignoriert, weil man einfach daran glaubt. Wenn man wirklich daran glaubt und mit diesen
00:03:44: Enthusiasmus unterwegs ist, dann hat man Überzeugungskraft und er hatte absolute Überzeugungskraft.
00:03:49: Er hat Mitarbeiter absolut in sein Feld hineingezogen, sie zum Brennern gebracht,
00:03:56: so dass sie auch selbst die Realität oftmals vergessen haben und so zu Höchstleistungen
00:04:03: angespannt waren. Aber wenn man dieses Führungskraft tut, muss man auch aufpassen. Wenn man Menschen
00:04:12: immer wieder zu Höchstleistungen anspont, heißt es achtsam sein, dass diese nicht bis zur
00:04:18: Erschöpfung arbeiten und sich selbst auspowern. Also wenn du Führungskraft bist und mit einem
00:04:26: Optimismus unterwegs, der die Realität ignoriert und damit deine Mitarbeiter ansteckst, dann
00:04:34: passe bitte auf, dass sie nicht ausbrennen. Der zweite Punkt ist für mich das Thema
00:04:39: Zielarreichung. Die Fähigkeit, immer wieder sich herausfordernde Ziel zu setzen und diese
00:04:48: dann auch umzusetzen, diese zu erfüllen. Und ich sage der eigene, du kennst mit Sicherheit
00:04:57: den Satz "Lebe dein Leben und nicht das der Anderen". Ich erlebe es immer wieder in
00:05:04: meinen "Finde deinen Warum"-Wirkshops, das Menschen zu mir sagen "Hörer, das hat mir
00:05:09: jetzt wirklich die Augen geöffnet. In den letzten Jahren habe ich an ganz vielen Stellen
00:05:16: das Leben von anderen gelebt und nicht wirklich meins. Jetzt habe ich für mich so ein paar
00:05:23: Ziele formuliert, die unabhängig von anderen Menschen sind, die wirklich meine Ziele sind,
00:05:33: auf die es sich lohnt, loszulaufen. Dann erlebe ich aber auch immer wieder Menschen, die sagen
00:05:39: "Häuser, ich habe überhaupt keine Ziele. Wenn wir dann anfangen, da etwas zu angeln und
00:05:49: zu bohren, stellen die Menschen doch fest. Doch, ich habe ja doch das ein oder andere
00:05:55: Ziel. Es ist mir nur nicht so bewusst. Es ist wichtig, dass einem Ziele bewusst sind, weil
00:06:02: nur dann kann man wirklich auch zielstrebig darauf zulaufen, den Weg genießen und auch
00:06:11: die Erfolge für sich bei der Zielerreichung. Dann erlebe ich aber auch immer wieder Menschen,
00:06:18: die zu mir sagen "Häuser, Ziele habe ich auch nicht, aber Träume und diese Träume sind
00:06:25: völlig unrealistisch und die werde ich nie erreichen." Geht es manchmal auch so, dass
00:06:33: du da Träume hast, wo du sagst "Da kommst du niemals hin?" Wenn ich bin Menschenarbeiter,
00:06:39: dann spreche ich mit ihnen, wir bauen kleine Brücken, formulieren kleine Ziele auf diesem
00:06:49: Weg. Ich ermutige sie, sich einen Mentor zu such, mit dem sie diesen Weg gehen können,
00:06:57: mit dem sie Zwischenzieher erarbeiten können und sich dann Mitstreiter zu suchen. Mitstreiter,
00:07:04: die du durch deine Empathie gewinnen und begeistern kannst, mit dir gemeinsam diesen Weg zu gehen.
00:07:12: Und schon ist es nicht mehr dein Ziel alleine, sondern ein gemeinsames Ziel.
00:07:18: Tschüss.
00:07:20: Damit sind wir auch schon bei meinem Punkt 3 in der Zusammenarbeit mit meinen Klienten.
00:07:25: Das dritte ist "Klaube an deine Selbstwirksamkeit".
00:07:30: Das "Klauben an die Selbstwirksamkeit" steht auf dem Zusammenhang mit dem Thema des Selbstvertrauens.
00:07:38: Zumindest als Selbstvertrauen werde ich eine der nächsten Podcastfolgen machen.
00:07:43: Selbstwirksamkeit hat oftmals zwei unterschiedliche Herangehensweise.
00:07:51: Das sind einmal die Menschen, die den Klauben ihrer Selbstwirksamkeit aus dem Ego heraus haben.
00:07:59: Das funktioniert für die in der Regel sehr gut.
00:08:04: Für das Umfeld ist es oftmals sehr, sehr schwierig.
00:08:09: Für mich heißt der Königsweg zum Erlangen der Selbstwirksamkeit und zum Klauben der Selbstwirksamkeit "Persönlichkeitsentwicklung".
00:08:19: Persönlichkeitsentwicklung Schritt für Schritt.
00:08:22: Als erstes das Selbstbewusstsein zu animieren.
00:08:29: Und Selbstbewusstsein meine ich so, wie das Wort es sagt, sich Selbstbewusstsein.
00:08:38: Das heißt arbeite hier in den unterschiedlichen Lebensbereichen, wo du gerade stehst.
00:08:45: Mach dir dein Leben und deine Entwicklung bewusst.
00:08:50: Weil das ist die Grundlage, dass Selbstvertrauen und Selbstliebe entstehen kann.
00:08:58: Wenn du mit Selbstvertrauen und Selbstliebe unterwegs bist, hast du einen wirklich gestärkten Rücken
00:09:06: und der führt ganz sicher zum Klauben an deine Selbstwirksamkeit.
00:09:15: Der Fördepunkt ist für mich die Impuls- und Emotionssteuerung.
00:09:22: Impulse und Emotionen wahrnehmen.
00:09:28: Das ist ein großes Lernen-Entwicklungsfeld.
00:09:32: Versuchst zum Anfang nicht in Drucksituationen, sondern in Situationen, wo es dir gut geht, wo du entspannt bist.
00:09:43: Auch dort bekommst du immer wieder Impulse.
00:09:48: Und hier ist es den Zeitraum zwischen dem Impuls und dem Tricker und die Zeit bis zur Reaktion wirklich für dich zu nutzen.
00:10:05: Es kommt der Impuls.
00:10:07: Du hörst ihn nicht hinein.
00:10:10: Wie geht es mir damit?
00:10:12: Was macht das gerade mit mir?
00:10:14: Wie kann und wie will ich reagieren?
00:10:17: Und dann reagierst du aus der Ressource heraus.
00:10:23: Wenn du das gelernt hast, dann kannst du da auch in Drucksituationen damit umgehen.
00:10:31: Wahrnehmen, dass da gerade ein Tricker ist und entscheiden, wie du mit diesem Tricker umgehst.
00:10:38: Wichtig ist aber auch die Achtsamkeit auf die Impulse in den schönen Momenten.
00:10:50: Genieße die schönen Momente und sei in denen bei dir.
00:10:55: Lass aber auch ab und zu die schönen Momente in einer Erinnerung wiederkommen.
00:11:01: Ich habe heute Morgen eine Meditation zur Selbstliebe gemacht.
00:11:05: Da kamen mir ein Bild bzw. Bilder, die im gutes Jahr alt sind.
00:11:12: Ich war zu meinem 50. Geburtstag in Afrika.
00:11:17: Und wir haben zu meinem 50. Geburtstag eine Bootserfahrung gemacht.
00:11:22: Zu badenden Elefanten. Diese Bilder wurden für mich in dem Moment, als ich daran dachte, ganz lebendig.
00:11:33: Die Emotionen kamen zurück. Das ganze Glück.
00:11:38: Ein total schöner Moment, sich einfach Glück immer wieder zurückzuholen.
00:11:48: Die Emotionen, die da waren und dass du dich damit immer wieder auch in ein gutes Gefühl bringst,
00:11:55: vor allem, wenn du es brauchst.
00:11:59: Das ist dann wahres Glück.
00:12:03: Es gibt aber noch einen weiteren Punkt im Thema Impulse-Steuerung.
00:12:10: Wenn ich mich auf ein Podcast vorbereite, dann mache ich ganz bewusst an meinem Rechner das Signal für die E-Mails aus.
00:12:20: Weil ich kenne mich.
00:12:23: Wenn dann ein Don kommt, neue E-Mail, dann könnte das ja doch was Wichtiges sein.
00:12:29: Und dann unterbreche ich und schaue doch mal auf den Rechner.
00:12:32: Und schon ist das Gehirn nicht mehr da, wo es eigentlich hin wollte.
00:12:37: Ich halte für dich solche Störfaktoren ab, dass du wirklich nicht auf jeden Impuls anspringst,
00:12:47: dass du an Themen dranbleiben kannst.
00:12:50: Das braucht unser Gehirn, um wirklich Leistung zu erbringen.
00:12:56: Aber gibt dem Gehirn auch Möglichkeiten, hohe zu finden?
00:13:02: Nimm wir bewusst Zeit, wo dein Gehirn umherschweifen kann, wo es über nichts nachdenken braucht.
00:13:14: Und einfach in die Ruhe kommen kann.
00:13:18: Du weißt, es ist so wichtig, die Phasen der Anspannung, als auch die Phasen der Entspannung für sich zu nutzen.
00:13:26: Damit sind wir für heute schon wieder durch.
00:13:30: Das waren die vier Resilienzfaktoren, die mir in meiner Arbeit immer wieder begegnen.
00:13:37: Ich hoffe, du konntest auch heute wieder einige Impulse für dich mitnehmen.
00:13:43: Ich freue mich, wenn du den Podcast teilst und so auch andere an den Impulsen teilhaben lässt.
00:13:51: Solltest du in deiner Entwicklung noch einen Mentor oder Spuringspartner suchen, melde dich gerne bei mir.
00:13:58: Ich wünsche dir eine gute Woche und freue mich, wenn wir uns bei der nächsten Episode des Rückenwindgebers in der nächsten Woche wieder hören.
00:14:09: [Musik]
00:14:35: [Musik]
00:14:39: [Schwingt der Stimme mit im Hintergrund]
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